Augendiagnose

Die Augendiagnose gewährt uns einen Einblick in die Erbsubstanz des Menschen. Somit wird es möglich, verborgene Krankheitsursachen gezielt zu erkennen und auch der genaue Therapieweg wird dadurch vorgegeben.

Jeder Mensch kommt mit ganz unterschiedlichen Krankheitsanlagen und organischen Schwachpunkten, die in seinen Augen sichtbar sind, auf die Welt. Deshalb ist es eine Diagnoseform die in meiner Praxis einen großen Stellenwert besitzt. Viele Symptome und Krankheiten haben ihre Ursache meist in ganz anderen Organsystemen, die weder erkannt noch behandelt werden.

Eine echte Heilung kann aber nur dann stattfinden, wenn die tatsächliche Störung behoben wird. Ansonsten werden alle Therapieversuche nicht den gewünschten Erfolg bringen oder die Krankheit kann sogar durch falsche Behandlung auf andere Organe verlagert werden.

Ein Mensch kann auch Beschwerden und Symptome entwickeln, obwohl alle schulmedizinischen Laborwerte völlig im normalen Bereich liegen. Lapidar wird dies nun meist als vegetative Dystonie deklariert und der Patient so als „Psycho“ abgestempelt.

In Wahrheit stehen hinter diesen Beschwerden subtile Stoffwechselentgleisungen, die in solch minimalen Bereichen liegen, dass sie weder bekannten Krankheitsbildern zugeordnet werden können, noch mit schulmedizinischer Diagnostik nachzuweisen sind.

Auch als Vorbeugung gibt uns die Augendiagnose eine höchst effiziente Methode an die Hand, mit deren Hilfe wir erreichen können, dass der Mensch gar nicht erst erkrankt. Selbst bei schweren Erbkrankheiten können wir mit der richtigen Therapie den Krankheitsverlauf abmildern oder den Zeitpunkt des Ausbruchs hinauszögern.

Entscheidend ist aber, dass der Augendiagnostiker sein Handwerk versteht und sich einer fundierten Ausbildung unterzogen hat. Vieles wird heutzutage als Augendiagnose verkauft, kann aber mit der unserer alten Meister nicht mehr verglichen werden und zerstört nur dessen Ansehen.

Wahre Augendiagnose kann nicht aus Büchern erlernt werden sondern wird sozusagen vom Meister zum Schüler weitergegeben. Es ist ein Erfahrungswissen bei dem es darauf ankommt das „richtige sehen“ zu erlernen und das gesehene und erlernte Wissen muss in einer langen Lehrzeit immer wieder von einem erfahrenen Diagnostiker mit geschultem Auge überprüft und bestätigt werden.